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Beziehung Québec-Bayern

 
 

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Beziehung Québec-Bayern

25 Jahre Partnerschaft Bayern-Québec: eine Beziehung voller Dynamik und Kreativität.

Die Kooperation zwischen beiden Regionen basiert auf Innovation, nachhaltiger Entwicklung, aber auch künstlerischem Schaffen sowie auf der Zusammenarbeit im Bildungs- und Jugendbereich. Aus der Partnerschaft Bayern-Québec sind bislang über 600 Kooperationsprojekte hervorgegangen.

Meilensteine

18. Januar 1989

Erstes gemeinsames Kommuniqué über die Zusammenarbeit, unterzeichnet vom Québecer Premierminister Robert Bourassa und dem bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl in München

1997

Einweihung der Québecer Vertretung in München

1999

Eröffnung der Bayerischen Vertretung in Québec in Montréal und des Kulturbüros von Québec in Berlin welches unter anderem den Kulturbereich der Kooperation abdeckt.

April

Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den Präsidenten der Québecer Nationalversammlung und des Bayerischen Landtages zur Gründung einer gemischten parlamentarischen Kommission

14. bis 21. Mai 2003

Bayerische Woche in Québec und Unterzeichnung einer erneuten gemeinsamen Erklärung zur Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen dem Québecer Premierminister Jean Charest und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber in Montréal

2006

Aufwertung der Québecer Vertretung in München zu einer Délégation générale mit Vertretungsanspruch für ganz Deutschland und des Berliner Kulturbüros von Québec zu einem Québecer Büro.

Februar 2010

Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in Montréal

Juli 2011

Besuch des Québecer Premierministers Jean Charest in München

Juli 2012

Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung zwischen dem Québecer Premierminister Jean Charest und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu gemeinsamen Initiativen im Rahmen des „Plan Nord“ (Erschließung des Nordens der Provinz Québecs) anlässlich der 6. Konferenz der Regierungschefs der Partnerregionen in São Paulo, Brasilien.

2013

Unterzeichnung eines Übereinkommens zwischen dem Office Québec-Monde pour la jeunesse und der Bayerischen Staatskanzlei zur Förderung der Mobilität junger Erwachsener zwischen Québec und Bayern in München.

2014

Einweihung der neuen Büroräume in Montréal der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec.

Januar bis Dezember 2015

Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Partnerschaft Bayern-Québec

Juli 2016

Teilnahme des Premierministers von Québec, Philippe Couillard, an der 8. Konferenz der Regierungschefs der Partnerregionen in München.

Informationen zu den Stipendien des Premierministers von Québec

Aktuelle

Eine Partnerschaft Mit Zukunft

2014 feierten Quebec und Bayern 25 Jahre Partnerschaft. Hier können Sie das zu diesem Zweck entwickelte Faltblatt ansehen.

Falten (1 140 Ko)

Foto's

Qu�bec-Besuch der StME Merk: Ausstrahlung der letzten Bayern-Qu�bec Portraits crois�s bei L'INIS

Québec-Besuch der StME Merk: Ausstrahlung der letzten Bayern-Québec "Portraits croisés" bei L'INIS
Vlnr: Kathleen Mark, Hauptdarstellering, und Olivier Barthomeuf, Produzent von "A Place To Live Is Not A Place To Stay", Michel G. Desjardins, Geschäftsführer von L'INIS, Caroline Bergoin, Produzentin von "À trois pas de la scène", Sylvie Barcelo, Amtschefin im Québecer Ministerium für Kultur und Kommunication, Dr. Beate Merk, bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Frau Kerstin Schreyer-Stäblein, MdL, Judith Plamondon, Regisseurin von "À trois pas de la scène", und Benjamin Emans, Leiter der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec. Bild © L'INIS | courtoisie
 
Einweihung der neuen R�umlichkeiten der Vertretung in Anwesenheit von Ministerinnen Merk und St Pierre

Einweihung der neuen Räumlichkeiten der Vertretung in Anwesenheit von Ministerinnen Merk und St Pierre
Vlnr: Herr Benjamin Emans, Leiter, und Herr Frédéric Arsenault, Wirtschaftsreferent bei der at the Vertretung des Freistaats Bayern in Québec, Frau Kerstin Schreyer-Stäblein, MdL, Dr. Beate Merk, StME, Frau Christine St-Pierre, Québecer Ministerin für internationale Beziehungen und La Francophonie, und Herr Stéphane Bergeron, Abgeordneter und stv. Vorsitzender der Délégation de l'Assemblée nationale pour les Relations avec la Bavière. Bild Vertretung des Freistaats Bayern in Québec | Geneviève Dodin
 
Montr�al-Besuch der bayerischen StME

Montréal-Besuch der bayerischen StME: Feierliche Eröffnung von "Montréal fête la Bavière"
Am 3. Oktober 2014 eröffnete Frau StME Dr. Beate Merk zusammen mit ihrer Kollegin der Québecer Ministerin für internationale Beziehungen und die Frankophonie Frau Christine St-Pierre (rechts) und dem Vorsitzenden des Events Herrn Mario Ménard feierlich das Event "Montréal fête la Bavière" anlässlich ihres Montréal-Besuchs. Bild Vertretung des Freistaats Bayern in Québec | Geneviève Dodin
 
Qu�bec-Besuch der StME Dr. Beate Merk

Québec-Besuch der StME Dr. Beate Merk: Treffen mit dem Vorsitzenden der Assemblée nationale du Québec, Herrn Jacques Chagnon
Während ihres Québec Besuchs traf StME Dr. Beate Merk (rechts) auch Herrn Jacques Chagnon (Mitte), Vorsitzender der Assemblée nationale du Québec, anlässlich der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel zu 25 Jahren fruchtvoller Bayern-Québec Kooperation mit Frau Christine St-Pierre (links), Ministerin für internationale Beziehungen und die Frankophonie von Québec.
 
Qu�bec-Besuch der StME Dr. Beate Merk

Québec-Besuch der StME Dr. Beate Merk: Enthüllung einer Gedenktafel in Québec-Stadt zur Unterstreichung 25 Jahre fruchtvoller bilateralen Beziehungen
Abgebildet vlnr: Herr Benjamin Emans, neuer Leiter der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec, Frau Fraktionsvorsitzende MdL Kerstin Schreyer-Stäblein, Frau Britta Kröger, Vorsitzende der Deutschen Gemeinschaft Québec, Frau StME Dr. Beate Merk, Frau Ministerin Christine St-Pierre, Frau Carole Poirier, Sprecherin für internationale Beziehungen der Opposition von Québec, Herr Étienne Talbot, Direktor des Komitees zur Entwicklung der Hauptstadt Québec, und Herr Walter Leuchs, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Montréal.
 
Unterschreibung eines neuen Kooperationsabkommens Bayern-Qu�bec

Unterschreibung eines neuen Kooperationsabkommens Bayern-Québec in Sachen Wissenschaft und Forschung
Am 16. September 2014, im Rahmen des Québec-Besuchs einer Delegation bayerischer Universitätsvertreter, unterzeichnete Herr Dr. Michael Mihatsch, stv. Amtschef im bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (2.vl.), eine neue Vereinbarung zur engeren Kooperation in Sachen Forschung und Technologie mit dem Fonds de recherche du Québec. Der "Chief Scientist", Dr. Rémi Quirion (3.vl.), sowie Frau Maryse Lassonde, Wissenschaftsleiterin im Bereich Natur und Technologie (links) und Dr. Renaldo Battista, Wissenschaftsleiter im Bereich Gesundheit (rechts), freuten sich drüber. Bild © Vertretung des Freistaats Bayern in Québec
 
Treffen der Bayern-Qu�bec Arbeitsgruppe

Treffen der Bayern-Québec Arbeitsgruppe
Anwesend in Québec Stadt waren (vlnr): Serge Vaillancourt, Leiter, und Jean-Simon Lepage, Referent für internationale und kanadische Angelegenheiten beim Québecer Ministerium für Bildung, Freizeit und Sport; Marie Labelle, Referentin Europa im Referat für internationale Beziehungen des Québecer Ministeriums für Kultur und Kommunikation; Dr. Florence Gauzy, Wissenschaftskoordinatorin Bayern/Québec/Alberta/International bei der Bayerischen Forschungsallianz; Alfred Alexander Gaßner, Referent Europapolitik und internationale Beziehungen im bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr; Pascale Tremblay, Koordinatorin der zwischenstaatlichen Beziehungen im Büro des Amtschefs im Québecer Ministerium für öffentliche Sicherheit; Thierry Lorman, Referatsleiter, Referat Deutschland, Österreich, Schweiz in der Abteilung Europa des Québecer Ministeriums für internationale Beziehungen und Francophonie; Daniel Curio, Leiter der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec; Klaus Ulrich, Leiter des Referats Internationale Beziehungen Nordamerika in der Bayerischen Staatskanzlei; Inji Yaghmour, Referentin für internationale Angelegenheiten im Referat internationale Beziehungen des Québecer Ministeriums für Hochschulbildung, Wissenschaft und Forschung; Michel Audet, Amtschef, Cynthia Letarte, Referentin Deutschland, Österreich, Schweiz im Referat Europa, Michel Lafleur, Generalleiter in der Abteilung Europa, und Jean Fortin, Leiter in der Abteilung Europa und europäische Institutionen des Québecer Ministeriums für internationale Beziehungen und Francophonie; Geneviève Lambert, Programmleiterin bei LOJIQ Bild ©Gouvernement du Québec

Grußwort der Ministerin für Internationale Beziehungen und Frankophonie, Frau Christine St-Pierre

Christine St-PierreVor 25 Jahren sind der Québecer Premierminister und der Bayerische Ministerpräsident in München zusammengekommen und haben eine erste gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Dies war der Anfang besonders vielversprechender bilateraler Beziehungen.

Heute zeichnet sich das Verhältnis der beiden Staaten durch ihre Nähe und ihre jeweilige Entschlossenheit aus, ehrgeizige Projekte umzusetzen. Québec und Bayern haben erkannt, dass diese wechselseitige Offenheit einer der Schlüssel zum Erfolg und ihre Zusammenarbeit eine wertvolle Errungenschaft ist.

Die Dynamik unserer Partnerschaften in den Bereichen Bildung und Kultur und die starke Vernetzung unserer Forscher und Unternehmen beleben unsere Wirtschaft und bereichern unsere beiden Gesellschaften. Diese engen und vielfältigen Verbindungen eröffnen uns ganz neue Möglichkeiten.

Unsere Partnerschaft wird mit den Projekten, an denen die Regierung Québecs beteiligt ist, weiter wachsen. Denken wir hier an das künftige globale Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union, welches Geschäftsperspektiven und neue Kooperationsmöglichkeiten in Aussicht stellt, sowie an den Plan Nord, ein Großprojekt für die Entwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Umwelt, bei dem das bayerische Know-how und Wissen von großem Nutzen sein könnten.

Die Regierung von Québec misst dem Vertrauen und der Freundschaft, die diese Beziehung auszeichnen, sowie ihrem Fortbestand große Bedeutung bei. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Kooperation Bayern-Québec, würde ich mir wünschen, dass die québecer und die bayerische Jugend umfassend zu dieser zukunftsweisenden Partnerschaft beitragen.

Christine St-Pierre
Ministerin für Internationale Beziehungen und Frankophonie

Grußwort der Bayerischen Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Frau Dr. Beate Merk

Dr. Beate MerkBayern ist mit seinen 12,5 Mio. Einwohnern, seinen weltweit bekannten Unternehmen, wie Siemens, BMW, Audi oder Adidas, seinem Mittelstand und seinen renommierten Forschungseinrichtungen, ein starker Partner für Québec in Zentraleuropa. Wir freuen uns, mit Québec einen starken Partner in Nordamerika zu haben.

Premier Minister Bourassa und Ministerpräsident Streibl haben vor 25 Jahren viel Weitsicht bewiesen, als sie die erste Kooperationsvereinbarung zwischen Bayern und Québec unterzeichneten. In der Zwischenzeit konnten mehr als 550 Partnerschaftsprojekte realisiert werden. Dies alleine ist ein beeindruckender Beweis, wie aktiv die bilateralen Beziehungen gelebt wurden und werden. Aber auch die Bandbreite der Projekte von Fragen der öffentlichen Sicherheit, Kooperationen in Wissenschaft und Wirtschaft, über Künstlermobilität, bis zum Studenten- und Schüleraustausch spricht für sich. Ich bin stolz, dass diese Partnerschaft trotz sprachlicher Barrieren und der Entfernung von 6000km zu den lebendigsten internationalen Partnerschaften Bayerns gehört. Es muss also mehr dahinter stecken, als der Wunsch zweier Regierungen zusammenzuarbeiten. Québecer und Bayern verbinden nicht nur die Landesfarben. Tradition wird hier wie dort groß geschrieben, aber auch Offenheit für Neues. Beide Regionen waren agrarisch geprägt und sind heute Industrie- und Wissenschaftsstandorte von Weltrang. Québecer und Bayern sind lebensfroh, traditionsbewusst und vor allem humorvolle Menschen. Das ist eine hervorragende Basis für eine gute Zusammenarbeit! An Themen für die Zukunft fehlt es auch nicht, zum Beispiel der Zusammenarbeit bei innovativen Themen wie der Elektromobilität, im Gesundheitswesen oder der Jugendmobilität. Wir können viel voneinander lernen.

Ich danke all denjenigen, die sich um die Kooperation verdient gemacht haben, und wünsche unserer Kooperation eine erfolgreiche Zukunft.

Dr. Beate Merk
Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen

Was macht den Erfolg dieser Kooperation aus?

Die Beziehungen Bayern-Québec beruhen auf zahlreichen Gemeinsamkeiten. Bayern und Québec sind wirtschaftlich ähnlich strukturiert, High-Tech spielt in beiden Regionen eine große Rolle.

Der Erfolg der Zusammenarbeit Bayern-Québec liegt vor allem an einer gemeinsamen Vision und dem Willen, Partnerschaften zwischen Unternehmen, Universitäten, Forschungszentren und öffentlichen Einrichtungen zu unterstützen und die Netzwerke ständig zu erweitern.

Um diese Ziele zu erreichen, trifft sich die Arbeitsgruppe Bayern-Québec seit 1991 alle zwei Jahre. Bei dieser Gelegenheit setzen sich die Parteien stetsmit Fragen der bilateralen Zusammenarbeit auseinander, bilanzierendie gemeinsamen Projekte und erstellen einen Arbeitsplan für die kommenden Jahre.

Bei der 13. Sitzung der Arbeitsgruppe Bayern-Québec am 6. Juni 2014 wurden mehr als 60 Kooperationsprogramme und –projekte vereinbart, was die Gesamtanzahl der seit 1989 abgewickelten Projekte auf mehr als 600 bringt. Verwaltung und öffentliche Sicherheit; wirtschaftliche Entwicklung, Forschung und Entwicklung; Universitäts- und Hochschulbildung, Jugend und Schulaustausch; und nicht zuletzt Kultur machen die Kooperationsfelder aus. Im Rahmen dieses Treffens wurde ebenfalls ein Bayern-Québec Workshop zum Thema neue Technologien im Transportwesen in Montréal gehalten, welches etwa 40 Experten versammelte.

 
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